Chronik

Die Menterschwaige, 1012 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, liegt auf dem Areal der Ortschaft Harthausen.

1632 wurde sie im 30-Jährigen Krieg von den Schweden zerstört. Kurfürst Ferdinand Maria schenkte die Überreste dem Grafen Maximilian von Kurz.

Die Schwaige war zunächst ein Hof zur Versorgung des Königshauses. Dazu gehörte ein prächtig ausgestatteter Marstall, in dem Pferde des Königlichen Hofes ihr Gnadenbrot bekamen.

Im Jahre 1803 wurde das Anwesen um eine Gastwirtschaft erweitert: schon nach kürzester Zeit erfreute sich die Menterschwaige großer Beliebtheit: Kronprinz Ludwig F. gründete hier mit befreundeten Malern und Bildhauern die Gesellschaft „ Alt England ". Der Maler Moritz Von Schwind, der übrigens als erster die "Schöne Münchnerin" malte, feierte hier fröhliche Feste.

Nachdem Lola Montez von der eifersüchtigen Königin Theresia vom Hofe vertrieben wurde, versteckte König Ludwig die feurige Tänzerin im Nebenhäuschen der Menterschwaige, um sich dort mit ihr zum nächtlichen Stelldichein zu treffen.

Auch das spätere Bürgertum genoss den Charme und die Atmosphäre der Menterschwaige; die sich zur "Grünen Stube" Münchens, mit einem der schönsten Biergärten der Stadt entwickelte.

Im Jahre 2011 fand die große Renovierung der gesamten Menterschwaige statt. Sämtliche Räume inklusive Mobiliar wurden restauriert und erneuert. Wir freuen uns deshalb immer wieder wenn wir unsere Gäste in „neuem Glanz" überraschen dürfen.